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Das fahrerlose Auto von Google – Wenn der Chauffeur ein Computer ist

Bald ist es soweit: wir können uns entspannt ins Auto setzen und in die Ferien oder zur Arbeit bringen lassen, ohne am Steuer zu sitzen. Die fahrerlosen Autos von Google werden es möglich machen!

Was Google so alles erfindet…

Das Projekt ‚fahrerloses Auto‘ wird von 4 Staaten in den USA unterstützt: Kalifornien, Nevada, Michigan und Florida. Hier dürfen die Autos auf öffentlichen Straßen ausprobiert werden. Und das seit 2010.

Die Roboter-Autos sind mit einem Laser-Radar-System ausgestattet und haben zudem auf dem Dach einen Velodyne 64-Beam Lazer, der die Umgebung in 3D aufnimmt. Damit schafft sich das Auto einen genauen Überblick und produziert diese Mappen in seinem System. Es sind seine Augen.

Sebastian Thun aus Solingen ist der Ingenieur dieses interessanten Prototyps.

Toyota Prius, Audi TT und Lexus RX450h sind die drei Autotypen, die von einem erfahrenen Fahrer hinter dem Lenkrad und einem Ingenieur auf dem Beifahrersitz im Straßenverkehr getestet werden. In das automatische Fahren kann ganz leicht durch die Bedienung des Lenkrades oder auf einen Tritt auf die Bremse eingewirkt werden und so kann der Fahrer dann übernehmen. Bis dato sind bereits mehr als 500.000 km unfallfrei testgefahren worden.

Wann kann auch ich mich kutschieren lassen?

Das wird wohl noch ein Weilchen dauern, denn es müssen sogar die Gesetze geändert werden für diese Autos. Der erste Staat wird wohl Nevada in den USA sein. Da darf man in so einem Auto ganz beruhigt SMS versenden. Aber es muss ein Fahrer hinter dem Lenkrad sitzen und ein Beifahrer dabei. So ist es eben am Anfang immer: es muss alles wieder verkompliziert werden und nachher verläuft es sich wieder im Sande. Warum kann ich nicht alleine darin sitzen? Doch eines ist sicher: es ist wesentlich sicherer in einem ‚Robo-Auto‘ zu fahren, denn es lässt sich nicht ablenken und macht nur das, auf was es programmiert wird. Der Sicherheitsabstand bleibt immer optimal, keine Geschwindigkeitsüberschreitungen, es passt sich dem Verkehr an. Auch ist im Falle eines Unfalls durch die Datenaufzeichnung die genaue Dynamik zu ersehen. Denn ein menschengesteuertes Auto kann ja problemlos in ein Roboterauto fahren ohne dass dieses eine Chance hat, den Unfall zu verhindern. Auf einem Display kann der nicht fahrende Fahrer genau nachvollziehen, was sein Auto macht und auf Wunsch jederzeit die Kontrolle übernehmen.

Oh wie praktisch! Dann können auch ältere Leute wieder problemlos ins Auto steigen. Fehlt nur noch die Identifizierung durch einen Fingerabdruck und das Auto ist sogar diebstahlgesichert 😉

Das Foto ist von Steve Jurvetson

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