High durch Musik?

In den US-Medien kursieren zur Zeit Berichte über das sogenannte I-Dosing. Dabei laden Benutzer aus dem Internet speziell modifizierte Musikdateien herunter, die sie, wenn mit Kopfhörer angehört, in einen rauschähnlichen Zustand versetzen.

Dieses Phänomen ist bereis seit 1839 bekannt: Damals entdeckte der Physiker Heinrich Wilhelm Dove diese sogenannten binauralen Beats. Hört ein Mensch auf beiden Ohren unterschiedliche Töne, die aber ähnliche Frequenzen haben, täuscht das Gehirn einen einzelnen pulsierenden Ton vor. In der Hirnforschung wird dieser Effekt schon länger verwendet.

Neuartig ist aber die Vermarktung als „Droge“. Laut einiger Anbieter sei es möglich verschiedene echte Drogen nachzuspielen und quasi den selben Effekt zu erzielen. In Wahrheit ist dies aber Humbug.

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