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Wie garantiere ich meinem Mac ein langes Leben – dritter Teil

Dieses Mal berichte ich, wie man seinen Mac auf lange Sicht voll funktionsfähig hält, in dem man das System ein wenig mehr pflegt.

Software aktualisieren

Wichtig ist, dass man das Gerät als solches gut behandelt, aber auch das ‚Innenleben‘ ist ausgesprochen pflegebedürftig, wenn man Sicherheit, Stabilität und Kapazität lange erhalten will. Dazu gehört eben auch das arbeitende System selber sowie die Software, aber auch alle folgenden Komponenten und Upgrades, die nachträglich aufgezogen werden.

Auch wenn man wahrscheinlich diskutieren könnte, ob die neuesten Features des OS X vielleicht so unerlässlich sind, sollte man den Upgrade auf jeden Fall machen. Denn dadurch stellt man sicher, dass die letzten Sicherheitsdaten und Problemlösungen auch auf dem eigenen Gerät installiert sind. Um das System zu aktualisieren, braucht man nur auf das Apple Menü gehen und auf ‚Software aktualisieren‘ klicken. Das System sucht nach neuen Daten und installiert automatisch die neueste Version oder für die entsprechenden Programme wie iTunes, iPhoto oder iWork die Updates.

Zusätzlich sollte man auch alle anderen Software-Applikationen, die man auf dem Gerät hat und nicht von Apple sind, regelmäßig aktualisieren. Damit hat man die Sicherheit maximiert, aber auch die Kompatibilität mit dem OS X. Die meisten Programme geben die Möglichkeit, dass man sie so einstellt, dass sie bei jedem Anstellen des Gerätes oder in regelmäßigen Abständen nach einem Upgrade suchen und automatisch installieren. Diese Einstellung sichert einem immer die neueste Version aller Produkte auf dem Gerät.

Hardware aktualisieren

Trotz des Upgraden des Systems und auch der Software, das von OS X gestellt werden, wird mancher merken, dass das Gerät selber mit der Zeit auch langsamer werden kann. Daher sollte man sich besser für das schnellere kostenpflichtige Upgrade entscheiden. Alte und viel gebrauchte Systeme kann man damit wieder etwas aufpuschen, ohne dann man gleich ein neues Gerät kaufen muss.

Die meist bekanntesten Optionen sind, die RAM Kapazität zu aktualisieren, um dem Prozessor und den Applikationen einen adäquaten Arbeitsplatten-Raum zu geben, auf dem man arbeiten kann. Heute sind 8 GB und 16 GB für die meisten Nutzer ausreichend, ist es doch besser so viel als möglich Platz zu haben. Nach der Installation sollte man testen, ob auch das ganze Potential auszunutzen ist, denn hier können sich am ehesten Fehler und Maleware ansiedeln.

OWC Data Doubler bietet eine günstige Möglichkeit, zwei Festplatten bei einem älteren MacBook einzusetzen.

In Erwägung ziehen sollte man auch einen schnelleren Datenträger wie SSD statt einer konventionellen Festplatte. Bei Laptop-Systemen kann man einen alten und ungebrauchten Optical Drive mit einem zweiten Internal Drive ersetzen. Dadurch hat man mehr Kapazität, eine Dual-Redundanz, einen internen Backup, Optionen für einen eingebauten Fusion Drive von Apple und vieles mehr.

Um einen allgemeinen Überblick zu geben: ein 8 GB Upgrade, ein 240 GB SSD und ein Optical Drive Convertion Kit für ein altes MacBoook von 2008 kostet zwischen 200 und 300 € und wird die Geschwindigkeit des Gerätes mehr als verdoppeln.

Letztendlich kann man die Grafikkarte des Mac Pro auch upgraden und somit eine bessere Grafikdarstellung erhalten. Es ist allerdings etwas teuer und auch nicht so reich an Optionen, aber trotzdem immer möglich.

Auf Verlangsamung und andere Probleme achten

Durch den reichlichen Gebrauch und mit der Zeit kann der Mac so manches Problem entwickeln, das zu Verlangsamung, Festhaken, Zusammenbrüchen und anderen Problematiken führt, was sehr störend sein kann. Manchmal findet man die Fehler nicht sofort und braucht seine Zeit, um sie zu lokalisieren. Aber im allgemeinen kann man bei ungewohnten Problemen einige Manöver machen, um sie zu beheben oder zumindest die Wurzel der Ursache zu finden

Als erstes ist es ratsam, eine allgemeine Säuberung auf dem Computer vorzunehmen. Cache und andere Temporary Dateien sollten entsorgt werden, denn hier können schnell Fehler oder merkwürdige Probleme entstehen. Auch ein allgemeiner Troubleshoot kann zeigen, ob das Problem systemweit, in einem anderen Programm oder vielleicht im Nutzer-Account liegt. Das ist beispielsweise wichtig, wenn man es anderen mitteilen muss, um Hilfe zu bekommen.

Zu guter Letzt gibt es noch das Apple Hardware Test Suite, für ziemlich alle Mac-Nutzer erreichbar und das testet, ob im RAM System und den internen Sensoren irgendetwas nicht stimmt.

Regelmäßiges Backup

Eine letzte Erwägung, um die Langlebigkeit des Mac zu garantieren, ist, dass man regelmäßige Backups machen sollte. Die Mac Hardware ist nur die Hälfte des Mac-Lebens, die andere liegt in den Dokumenten, Einstellungen, installierten Applikationen und in der Gesamtheit des Software Umfeldes. Bei einem guten Backup kann ein irreversibles Problem im System wieder ganz leicht rückgängig gemacht oder aber auch auf einen neuen Computer übertragen werden. Dadurch kann man weiter arbeiten, ohne dass man irgendwelche Verluste hat (außer natürlich die Unkosten für einen neuen Computer).

 

Ich hoffe, auch dieser letzte Teil hat so manchem den einen oder anderen guten Tipp gegeben oder aber auch schon Gewusstes wieder ins Gedächtnis zurückgerufen und somit ein “Stimmt, das mache ich ‚mal gleich“ hervorgelockt. Ich wünsche alle einen perfekten und langen Gebrauch seines Mac!

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